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Neue FSME-Risikogebiete: Zecken-Saison 2023 unter Beobachtung

Mit dem Frühling naht die Zecken-Saison, und neue Risikogebiete für FSME wurden identifiziert. Experten empfehlen, sich immunisieren zu lassen, um schwere Verläufe zu vermeiden.

Ella Hartmann3. August 20261 Min. Lesezeit

FSME (Frühsommer-Meningoencephalitis)

FSME ist eine virale Erkrankung, die durch Zecken übertragen wird und zu einer Entzündung des Gehirns führen kann. Diese Krankheit kann in schweren Fällen zu bleibenden Schäden oder sogar zum Tod führen. Besonders gefährdet sind Menschen, die sich häufig in der Natur aufhalten, wie Wanderer oder Radfahrer. Die Bedeutung der FSME-Impfung ist durch die steigenden Zahlen an Risikogebieten nicht zu unterschätzen.

Risikogebiete

In den letzten Jahren haben sich die geografischen Risikogebiete für FSME in Deutschland ausgeweitet. Traditionell waren vor allem ländliche Regionen in Bayern und Baden-Württemberg betroffen, doch nun sind auch Gebiete in Hessen, Thüringen und Sachsen neu eingestuft worden. Dies ist ein Resultat der milderen Winter und der erhöhten Aktivität der Zecken, die durch den Klimawandel begünstigt werden.

Zecken-Saison

Die Zecken-Saison erstreckt sich normalerweise von März bis November. In diesem Jahr wird aufgrund der erhöhten Temperaturen und des milden Winters mit einer verstärkten Zeckenpopulation gerechnet. Dies könnte zu einer Rekordzahl von FSME-Fällen führen, weshalb Experten raten, sich frühzeitig impfen zu lassen. Die Zecken sind nicht nur eine Plage, sie sind auch hoch übertragend.

Impfempfehlung

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die FSME-Impfung für Personen, die in Risikogebieten leben oder sich dort aufhalten. Die Impfung erfolgt in drei Dosen, wobei der vollständige Schutz erst nach Abschluss der Grundimmunisierung besteht. Der Nutzen einer Impfung überwiegt deutlich die potenziellen Risiken, insbesondere wenn man die schweren Folgen einer FSME-Erkrankung bedenkt.

Vorsorgemaßnahmen

Neben der Impfung sollten Personen, die sich häufig in der Natur aufhalten, weitere Vorsorgemaßnahmen ergreifen. Dazu gehört das Tragen von langen Hosen und geschlossenen Schuhen sowie die Verwendung von Insektenschutzmitteln. Diese einfachen Maßnahmen können das Risiko eines Zeckenbisses erheblich reduzieren, auch wenn sie die Impfung nicht ersetzen.

Fazit

Die neue Risikobewertung der FSME sollte als Anstoß für Aktionen betrachtet werden. Wer sich nicht impfen lässt, geht ein erhebliches Risiko ein. Ein sicherer Sommer in der Natur ist nur möglich, wenn passende Vorsorgemaßnahmen ergriffen werden.

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